Was ist der Wächterruf?

Jesaja 62, 6: Auf deine Mauern Jerusalem ("Deutschland") habe ich Wächter bestellt. Den ganzen Tag und die ganze Nacht werden sie keinen Augenblick schweigen.

Der Wächterruf ist eine nationale Gebetsbewegung, die nicht  an eine einzelne Gemeinde gebunden ist. Wir glauben, dass es Gottes tiefes Verlangen ist, dass sein Reich auf diese Erde kommt und seine Herrschaft auch in Deutschland konkret sichtbar wird. Dazu beruft er selbst Beterinnen und Beter als „geistliche Wächter“, die nicht aufhören, ihn um Gnade für dieses Land zu bitten. Sie sind untereinander verbunden und wissen sich als Teil eines großen Gebetsnetzes. Bei Tag und Nacht trägt ihr Gebet dazu bei, dass Gottes Licht die geistliche Dunkelheit über Deutschland durchbrechen kann (Jesaja 60,1-2).

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Häufige Fragen

Was sind die Ziele und Gebetsthemen?

  • Eine ununterbrochene Gebetsabdeckung unseres Landes bei Tag und Nacht
  • Politisch und prophetisch wach das öffentliche Leben unseres Landes zu begleiten
  • Konkrete Umsetzung von 1. Tim.2,1 durch einen Gebetsbrief zu ermöglichen
  • Zusammengehörigkeit zu fördern und sich gegenseitig als Beter zu stärken
  • Die Einheit des Leibes Christi vor Ort zu fördern

Welche Gebetsthemen werden beim Wächterruf besonders behandelt?

 Dein Reich komme, dein Wille geschehe- wie im Himmel so auch in Deutschland.

Wir glauben, dass Gott eine Absicht hat mit unserem Land. Die Menschen, die in Deutschland leben, haben Gaben bekommen, die Gott für seine Ziele einsetzen möchte (z.B. die Fähigkeit zu leiten, etwas gründlich zu durchdenken, zu strukturieren, zu organisieren). Gott hat Berufung und Aufgabe nicht nur für einzelne Personen, sondern auch für ein ganzes Land.

Deswegen sind die Schwerpunkte, die wir im Gebetsbrief setzen, diese Berufung unseres Landes durch gezieltes Gebet zu stärken. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Gebet für die Politiker und ihre Entscheidungen gemäß 1.Tim 2,1-4.

Weitere große Themen betreffen unter anderem die Werteverluste, die Stärkung von Ehe und Familie, soziale Gerechtigkeit, Umgang mit dem Islam, die Stärkung des Leibes Jesu, Evangelisation und teilweise auch Anliegen der Mission.

Israel hat einen festen Platz in den Gebetsanliegen. Wir glauben, dass unser Land in besonderer Weise berufen ist, Israel zu dienen.

Deutschland liegt in der Mitte Europas und hat großen Einfluss auf die europäische Politik. Die Möglichkeiten und Gefahren der Entwicklung Europas werden im Wächterruf als Gebetsanliegen aufgegriffen.

 Welche biblischen Grundlagen uns im Wächtergebet leiten, haben wir in einem Sonderblatt zusammengestellt, das Sie hier abrufen können.

Wie entstand die Initiative?

Nachdem Gott in mehreren Ländern der Welt durch anhaltendes Gebet durchgreifende Veränderungen in Politik und Gesellschaft gewirkt hatte, gab es Ende der 90er Jahre unter vielen Gläubigen das Verlangen, anhaltend für eine geistgewirkte Veränderung und Wiederherstellung unseres Landes nach Gottes Maßstäben zu beten.

Nach dem Vorbild der Herrnhuter Gebetsbewegung entstand im Jahr 2000 in einer Stuttgarter Gemeinde diese nationale Initiative. Am 1. Februar 2000 um 0:00 Uhr fiel der „Startschuss“ für das Wächtergebet in der Bundeshauptstadt Berlin.

Die Resonanz war überwältigend. Das Ziel, jeden  Tag eines Monats von jeweils einer Stadt/Region unseres Landes 24 Stunden lang im Gebet abzudecken, wurde schnell erreicht. Die Meldungen kamen von überall her. Inzwischen sind die Tage doppelt, dreifach oder vierfach besetzt mit weiteren Städten und Gemeinden. Jeder Tag ist dabei mindestens einmal mit einer 24 Stunden-Gebetskete abgedeckt. In vielen Orten wird daneben an diesen Tagen stundenweise gebetet. Auf diese Weise werden ohne großen organisatorischen Aufwand tausende von Beterinnen und Beter permanent zum Gebet mobilisiert. Im Moment beteiligen sich  ca. 280 Städte und Gemeinden an der Gebetsaktion.

Nach dem Start des Wächterrufs im  Gospel-Forum Stuttgart blieb das Gebetsnetz lange ein selbständiger Arbeitszweig der Gemeinde. Seit April 2013 ist der Wächterruf ein eigenständiger, gemeinnütziger Verein.

Vorbild Herrnhut

 Das Herrnhuter 24-Stunden-Gebet ist ein Vorbild für den Wächterruf. Im 18. Jahrhundert schenkte Gott den Gläubigen auf dem Gut von Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf ein tiefes Verlangen, eine 24-Stunden-Gebetswache zu beginnen. Sie teilten die 24 Stunden des Tages anfangs unter 48 Geschwister auf. Über 100 Jahre hörte das ununterbrochene Gebet nicht auf. Schon damals wurde unter anderem auch konkret für das Land und die Regierung gebetet, sowie für die Nöte und Anliegen der Gemeinden.

Der Wächterruf möchte dieses geistliche Erbe neu mit Leben erfüllen. Seit dem Jahr 2000 haben wir gesehen, dass Gott an vielen Orten Deutschlands und weltweit weitere 24-Stunden-Gebete entstehen ließ. Sie werden oft über die 24/7 Jugend-Gebetsbewegung lokal für ein oder mehrere Wochen organisiert. Inzwischen gibt es vermehrt Gebetshäuser, in denen rund-um-die Uhr- Gott angebetet wird. Seit Entstehen des Wächterrufs nimmt das Gebet für unser Land besonders in den letzten Jahren deutlich zu.

Wie ist der Wächterruf organisiert?

Im Wächterruf bilden Gebetsgruppen (Wächterruf-Gruppen) und auch einzelne Beterinnen und Beter ein Gebetsnetz. Die Idee hinter dem Wächtergebet ist, dass sich in ganz Deutschland Werke und Gemeinden verschiedener Denominationen eines Ortes zu 24-Stunden-Gebetszeiten zusammenschließen. Sie bringen gemeinsam unser Land anhand des Wächterruf-Gebetsbriefes vor Gott. Die Wächterruf-Gruppen haben eigene Koordinatoren.

Regionalleiter einer größeren Region oder eines Bundeslandes stehen in persönlichem Kontakt zu den Koordinatoren vor Ort und treffen sich mit diesen mindestens einmal jährlich zu Austausch und Gebet. Sie leiten nötige Informationen weiter. Informationen zu den Regionalleitern finden sich unter Regionales.

Das Wächterrufbüro befindet sich in Lenningen bei Stuttgart, von wo aus die Gebetsbriefe an die Gruppen verschickt werden.Es wird vom Geschäftsführer des Vereins geleitet.

Jeden Monat veröffentlichen wir einen Gebetsbrief mit Anregungen und Informationen für das Gebet für Deutschland.

Der Gebetsbrief erscheint auch in englischer Sprache und ist auf unserer Webseite unter International abrufbar.

Einzelbeter, die keiner Gruppe zugehören, bekommen den Wächterruf direkt per Brief oder Email zugeschickt.
Anmeldungen für diesen Gebetsbrief nehmen Sie bitte hier vor.

 

Was ist eine Wächterruf-Gruppe?

Eine Wächterruf-Gruppe ist eine Gruppe von Christen, die regelmäßig an einem festgelegten Tag im Monat für die Politik und Gesellschaft unseres Landes betet und die bereit ist, dies anhand des Wächterruf-Gebetsbriefes zu tun.
Die Gruppe versucht, so viele Stunden wie möglich an diesem Tag zu füllen. 24 Stunden sind wünschenswert, aber nicht Bedingung.
Die Gruppe betet an einem Tag im Monat, den sie selber wählt (z.B. immer der 2.des Monats) oder an einem Wochentag (z.B. immer der 3. Freitag im Monat).
Die Gruppe bestimmt einen Koordinator, der sicherstellt, dass jeder einen Gebetsbrief erhält. Er steht auch in Verbindung zum Regionalkoordinator.

Wie kann ich teilnehmen?

 

Melden Sie sich bei unserem Büro telefonisch oder schriftlich Kontaktzur Teilnahme an. Auf der Webseite finden Sie das Kontaktformular.
Wir schicken Ihnen dann den Gebetsbrief per Post oder Email zu. Wenn sie eine Vermittlung zur nächstgelegenen Gebetsgruppe wünschen, verbinden wir Sie gerne mit dem zuständigen Regionalleiter.

Wer sich alleine an dem Gebet beteiligen möchte, sollte sich vornehmen, mindestens eine Stunde Gebet im Monat für das Land zu übernehmen.

Wenn sich eine Gemeinde beteiligt, so kann sie eine oder mehrere Stunden übernehmen und selbständig einteilen. Es sollte aber einen Ansprechpartner (Koordinator) geben, der die Gebetsinfos weitergeben kann, die ihm per Brief oder E-Mail zugesandt werden.

 

Ich möchte eine eigene Gruppe starten – gibt es dafür Tipps?

  • Es hat sich als wichtig erwiesen, eine Gruppe von Menschen zu finden, die am Wächtergebet regelmäßig teilnehmen wollen. Schon zwei bis drei reichen völlig aus.
  • Die Gruppe betet an einem Tag im Monat, den sie selber wählt (z.B. immer der 2.des Monats) oder an einem Wochentag (z.B. immer der 3. Freitag im Monat).
  • Die Gruppe meldet sich über einen Koordinator mit dem Kontaktformular beim Wächterruf an.

Ruft Gott Sie?

Andrew Murray sagte einmal:
Gott regiert die Welt und seine Gemeinde durch die Gebete seines Volkes. Dass er die Ausbreitung seines Königreiches so weitgehend von der Gebetstreue seines Volkes abhängig macht, ist absolute Wirklichkeit, wenn es auch ein unergründliches Geheimnis bleibt. Ja, Gott sucht Fürbitter! In seiner Gnade macht er sein Werk von ihnen abhängig. Darum wartet er auf sie.“
Vielleicht ruft Gott heute gerade Sie als "Gebets-Wächter" für unser Land.

Ob Ihre Stadt schon am Wächtergebet teilnimmt, können Sie auf unserer Homepage unter teilnehmende Orte erfahren erfahren.

Welche Erfahrungen haben Wächterruf-Beter gemacht?

Im Austausch über das Wächtergebet wurden bei den Treffen und Begegnungen immer wieder folgende Erfahrungen genannt:

  • Das Wächtergebet gibt Hoffnung für unser Land.
  • Es wird geschätzt, dass der einzelne Beter in einer Verbundenheit mit anderen Betern in ganz Deutschland steht (ich bin nicht allein).
  • Politik wird einfach erklärt und Gottes Sicht darauf wird vermittelt.
  • Statt über Politiker zu schimpfen, haben einzelne, die vorher sehr viel geschimpft haben, inzwischen beten und segnen gelernt.
  • Der Wächterruf - Gebetsbrief wird insgesamt als bereichernd empfunden.
  • Die Informationen werden als hilfreich für das Gebet empfunden.

Gebet verändert uns

Folgende Erfahrungen dazu:

  • „Es hat mich optimistischer gemacht in Bezug auf den Einfluss, den ich auf das Geschehen in unserem Land habe.“
  • „Meine persönliche Sicht auf die Politiker hat sich verändert (statt meckern- segnen).“
  • „Es macht mich geduldiger und barmherziger mit den Politikern, wenn ich für sie bete.“
  • „ Das Wächtergebet ermutigt, macht Hoffnung.“
  • „ Mein Interesse an Politik ist durch das Beten geweckt worden. Ich achte jetzt ganz anders auf die Nachrichten – sie könnten ja Gebetserhörungen enthalten.“
  • „Die Gebetsthemen können auch in andere Netzwerke als Anliegen eingebracht werden.“
  • „Es schafft Einheit unter den Christen der Umgebung.“
  • „Das Wächtergebet braucht Übung, weil es ungewohnt ist, politisch zu beten.“

Gibt es noch andere Publikationen oder Gebetsgruppen?

Die „Politische Seite“

Ortwin Schweitzer gibt in Abständen die „Politische Seite“ heraus, in der er ausführlich einzelne politische und gesellschaftliche Fragen und Entwicklungen analysiert und sie geistlich deutet. Die Ausführungen schließen mit konkreten Gebetsanliegen ab.
Die „Politische Seite“ kann auf Wunsch kostenlos zugesandt werden. Sie muss separat bestellt werden bei: dhbest(at)web.de.
Auf der Webseite  findet man sie unter Gebetsinfos.

2. Die „Prophetische Seite“

Der Wächterruf als eine nationale Gebetsbewegung möchte den Betern neben dem monatlichen, stärker politischen Gebetsbrief auch die Möglichkeit geben, Gottes Sichtweise über unserem Land kennen zu lernen, so wie er sie prophetisch begabten Menschen mitteilt. Dazu gibt er in unregelmäßigen Abständen die Prophetische Seite heraus, die über das Kontaktformular 
abonniert werden kann.

Andere Gebetsgruppen:

Die „Gebetsfeuerwehr“ betet für einzelne, akute Anliegen. Die Anliegen werden nur per Email verschickt. Wer sich beteiligen möchte, melde sich bitte unter info(at)waechterruf.de

Der „Ring europäischer Freunde“ betet besonders für die Anliegen der Europäischen Union. Wer sich beteiligen möchte, melde sich bei Dorothea Best dhbest(at)web.de

Speziell nur für die Bundeskanzlerin betet auch eine besondere Gruppe.
In Kooperation mit dem Dienst "Gebet für die Regierung" vermitteln wir diese Beter dorthin, weil für sie ein spezieller Gebetsbrief mit Anliegen nur für die Bundeskanzlerin herausgegeben wird.

Eine weitere Gruppe von Betern hat sich bereit erklärt, für je einen der 96 deutschen Abgeordneten im Europäischen Parlament zu beten. Karl Heinz Fischer fischermarkgroeningen@t-online.de teilt je einen Namen mit einer Kurzbiographie des MEP allen zu, die sich bei ihm melden.

Weitere Informationen zu den Spezialgruppen finden Sie hier.

Wie finanziert sich der Wächterruf?

Der Wächterruf  wird durch freiwillige Spenden finanziert. Der Verein ist beim Amtsgericht Kirchheim/Teck VR 623 eingetragen und als gemeinnützig anerkannt.
Spendenbescheinigungen werden im Januar für das abgelaufene Jahr ausgestellt.

 Bankverbindung:

Kontoinhaber: Wächterruf e.V.

Bankverbindung:

IBAN DE96 5206 0410 0003 6931 04

BIC GENODEF1EK1